Hurricane Frances - Ein Typischer Non-Hurricane
Erlebnisbericht von Roland Langen vom 05.09.2004:
Bad Saarow-Petersdorf am Donnerstag morgen, den 2. Sept. 2004.
4 Uhr 30 Chris ruft aus Miami an, um mich zu wecken. "Frances wird in Palm Beach landen". Eine herrliche kuehle Nacht, 9 C, Vollmond.
4 Uhr 45 Siegbert's Weck-Anruf. Er kann in 5 Minuten da sein. Ich bin fertig.
Wir brauchen 60 Minuten bis Tegel und unterhalten uns angeregt. Er war 11, als die Mauer um den "Igel" Berlin gebaut wurde. Er erinnert sich, weil 2 Maedchen in seinem Ferienlager so weinten, als sie ihre Oma nicht mehr in Westberlin besuchen konnten. Er weiss, dass die Stralauer Chaussee an der Mauer entlang Osten war; aber nicht genau, welcher Sektor auf der anderen Seite der Spree.
Tegel ist gottverlassen und sauber. Langsam kommt ein Lufthansa Mann an den Duessseldorf-Schalter # 7; ich muss aber woanders mein Ticket umschreiben lassen und nachloesen. Max ruft an, von Handy zu Handy: Er ist schon bei der LTU in Lohausen. Siegbert wartet geduldig; er hat einen Termin um 6 Uhr 30. Ich danke ihm von Herzen als gutem Freund und fuer die schoenen 4 Wochen in meinem Kunterbunt Paradies und, stuerze mich ergeben in den Maelstrom der Fliegerei und hinein in den Hurricane-Wirrwarr danach.
Leere Maschine, ich trinke sogar richtigen Kaffee, zu essen gibt's nichts. Ich habe Schwarzbrot, Wasser und Schokolade aber, dazu noch keinen Apetit.
"Duesseldorf International", zu meiner Aquisiteurszeit vor 40 Jahren "Lohausen", ist genau so friedlich und sauber wie Tegel, nur eben rheinisch pombastischer. Ich suche einen Laden fuer Handy-Zubehoer, denn mein neues Superhandy, Siemens S55 braucht einen Auto Charger, wenn kein Strom waehrend des Sturmes sein wird. Den Laden finde ich, ich will aber erst Max finden.
Da sehe ich ihn, aber ein uebereifriger Sicherheits-Mensch verwehrt mir den Zutritt. Ich hoere ihn garnicht. Nicht um diese Zeit und nicht mit solchen Kindereien. Max hat schon 2 Plaetze zusammen. Wir kaufen den Handy Charger fuer 15 Euros und warten aufs Einsteigen. Die Maschine ist recht leer, ich meditiere bis sie abhebt und wir beide freuen uns, dass es losgeht und dass wir zusammen sind.
Liegereihen mehr als liegende Passagiere. Ich erkaelte mich sofort und gebe ein komisches Bild ab mit Pullover, Max' Lederjacke und meiner Flugzeug-Pudelmuetze; dennoch niesse ich wie ein Schnellfeuergewehr. Das hat mir gerade noch gefehlt: Krank Hilary und Chris zur Last zu fallen.
Der Flug von genau 10 Stunden ist ruhig und gut, wir landen um 14 Uhr 10 in Fort Myers bei 32C und strahlendem Sonnenschein. Geblendet und etwas schwerhoerig absolvieren wir bei Avis die Mietzeremonie. Max darf nicht fahren; nur ich bin eingetragen. Nun denn. Er faehrt, eifrig seine Freunde abrufend. Wir fahren aus Versehen nach Norden und verlieren damit eine gute Stunde, sind aber vor 18 Uhr in Miami. Die Nord-Sued Autobahn entlang der Golfkueste ist fast gestaut nach Norden; wir haben freie Fahrt nach Sueden. Quer durch Florida ist sie, I-75, recht leer in beiden Richtungen. Das heisst fuer uns, dass keiner aus Miami flieht. Jedenfalls noch nicht jetzt. Auch I-95, die Stadtautobahn nach Miami hinein ist leerer als je zuvor.
Ein ruhiger sonniger Abend, nicht zu heiss. Hilary freut sich erleichtert. Wir auch. Sie faehrt mit Max das Leihauto abgeben, ich passe auf den Gulasch auf und tue zu wenig Kuemmel und zu viel Tomatenzeug hinein. Wir beide essen mit Henkell und Merlot. Max moechte sofort losarbeiten mit seinen verschiedenen Geschaeften, ich falle tot ins Bett und lasse mich damit auch gehen, weil ich morgen ganz da sein moechte. Um 3 Uhr nehme ich eine Schlaftablette, es ist immerhin 9 Uhr in Petersdorf. Um 7 Uhr 10 weckt uns der Graue Papagai Cami mit heiterem Gezwitscher.
Der Morgen vergeht mit endlosem Zaudern, ob wir nach Naples ins Holliday Inn fliehen oder nicht. Wir probieren aus, wieviele kleine Kaefige in den grossen Jaguar gehen, und wie viele Puleiros dazu, denn es wird klar, dass wir 2 Naechte auf den "Landfall" warten muessen. Solange koennen wir die stolzen Papagaien nicht in engen Tierarzt Boxen im Bad verstecken. Erst habe ich keine Lust, meinen Cadilac auch noch zu fahren. Lieber bin ich mit Hilary zusammen. Aber, wegen der Voegel usw. werden beide Autos noetig sein. Wir lassen das Thema. Wir koennen uns nicht entscheiden und muessen auch nicht, weil Frances auch nichts entscheidet. Endlose Gespraeche mit Chris und Max und den Sines. Wir bieten ihnen unsere Hotelreservierung in Naples an, denn sie muessen aus Boynton Beach tuermen. Ich freue mich, dass Al sich gut erholt hat von seinem Autounfall. Er ist unser bester Freund in Florida und mein Komilitone von der Miami Law School und Arzt.
11 Uhr 30 Strom weg. Und Telefon. Noch ist es kuehl. Ich habe keine Lust zu essen, erst recht nicht zu trinken, wenn ich nicht weiss, ob ich nachher einen Wagen in schwierigen Verhaeltnissen in eine unangenehme Hotelsituation fahren muss. Wie sollen wir die Voegel ins Hotelzimmer schmuggeln? Das Hin und Her geht weiter, bis Hilary entscheidet: Wir bleiben. Grosse Erleichterung. Guter Apetit, Caipirinha.
Nach dem Mittagschlaf geht das Gezaudere aber weiter. Chris und Debbie wissen auch nicht. Es wird ploetzlich duester, wir schieben alle Vogelkaefige in die verschiedenen Zimmer und warten. Ich radele zum Buero, dort ist Strom. Hilary beschimpft die FPL, aber diese Monopolgesellschaft verteidigt sich erst mit dem Hurricane, der noch nicht da war, dann mit der Evakuierungszone, wo wir leben und niemand hindarf. Papperlapap. Aber, man kann nichst tun. Wir verrammeln vom Patio her die Libarytuer.
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| Bibliothek voll mit Käfigen und Pflanzen | Boot und Käfige im Wohnzimmer | Wasservorrat in neuen Mülltonnen |
19 Uhr 10 Essen bei Chris, Debbie, Alexa und Andrew.
Ich bin totmuede und habe keinen Apetit, alle sind erschoeft und abgekaempft. Sie wissen noch nicht, ob sie bleiben, nach Bonita in Stephan's leere Wohnung oder nach Suedmiami in Debbie's Buero fliehen. Es ist ungewiss, wie Frances sich entwickeln wird. Ich meine, der Sturm sei hinter uns, mag das aber nicht laut sagen, weil alle anderer Meinung sind und ich eine Art Aussenseiter, weil ich verreist war. Chris und Hilary haben die kolossale Arbeit mit den 4 Haeusern gemacht, Max und ich konnten nicht helfen.
Wir brechen frueh auf und verbringen eine erfreulich kuehle Nacht mit den Glasstueren zum Pool und der Waschkuechentuer quer zum Meereswind offen. Morgens ist es 22C und ein neuer ungewisser Tag beginnt.
Mit dem Rad inspiziere ich unsere Haeuser. Ein Yankee mit Strohhut fragt, ob wir Strom haben. Nein. Wir nicht und alle Haeuser nach Osten. Aber, unser naechster Nachbar, Bernard aus Cannes, hat Strom und mit ihm alle auf unserer Strasse nach Westen, inkl. unsere beiden Haeuser dort. Er habe einen kleinen Generator und sein Nachbar ein Aquarium. Dieses aber drohe auszulaufen und sich ueber das Wohnzimmer zu ergiessen, wenn er nicht den Generator einschalte. So tut er es. Ich lobe ihn und wir beide freuen uns, dass heute wenigstens die Zeitung kam. Nur, er habe kein Licht, sie zu lesen. Nun, es wird auch nichts drinstehen ausser Bush und Hurricane. Er findet die Sicherheitssituation schlimm. Jederzeit koenne jedermann an seinem oder meinem Haus mit einem Boot vorfahren und gemuetlich einladen, ohne nasse Fuesse zu bekommen, bemerkt er entruestet. Mir faellt, wie so oft in dieser letzten Zeit, ein, dass ich mein Leben lang unter Drohungen gelebt habe und gelernt habe, damit zu leben. Die Bomben in Etzweiler, die Russen durch den Eisernen Vorhang, die Atombomben von Ost und West, die Moerder in Rio und nun all die Altersgebrechen, die einem angedichtet werden. Da scheint mir ein nassfuessiger Einbrecher kaum der Rede wert. Ausserdem wissen wir das, seitdem wir mit dem Schlafzimmer praktisch am Wasser schlafen.
Auf meinem Laptop mit dem neuen Wunder-Handy koennen wir die Graphic vom Nat'l Hurricane Center sehen; Hilary bleibt besorgt. Sie will auch erst Chris fragen, bevor ich die Hinterteur vom Buero aufmachen darf. Ich moechte unsere Basis verbreitern (Cabin Fever?), d.h. Klimaanlage und Strom zum aufladen von Handies und Laptop. Es stellt sich spaeter heraus, dass dort das Telefon nicht geht und unsere beiden Handies auch nicht. Hilary steckt 2 schmelzende Rebhuehnchen in den Backofen und wir fahren nach hause, um das wichtigste aus den Eisschraenken ins Buero zu retten. Dort essen wir. Ich habe Blumen geschnitten, eine Kerze leuchtet in dem unsagbaren Geruempel. Als wir nach hause kommen, haben wir Strom! Hallelujah. Genuesslich weiden wir uns per Fernsehen an den Kuemmernissen der mehr noerdlichen Floridakueste, die immer noch auf Frances wartet.
16 Uhr 36 Es stuermt und regnet etwas zu viel; wir fahren zum Buero und schrauben die Bohlen wieder an die Hintertuer. Patio bei uns noch nicht; eigentlich ist der Sturm vorbei, die Graphic vom NHC sagt, Frances kommt mit 9 mph in Juno Beach morgen an. Das ist fast 2 Stunden noerdlich. Ich meine, es ist alles vorbei. Das Aufraeumen starrt uns an. Die Eisschraenke machen Seen von Schmelzwasser um sich herum.
18 Uhr Chris hat keinen Strom mehr und es stuermt zu sehr, um ueber die hohen Bruecken von Key Biscayne zu uns zu kommen. Wir haetten natuerlich genug Platz fuer alle vier oder, sie koennten im Buero uebernachten, solange der Strom reicht. Die Lage wird dramatischer, nicht ernster. Frances wird bald in Jupiter und Vero Beach an Land gehen, sie marschiert aber nun fast direkt nach Westen. Das ist unangehem, weil wir in Miami bisher am Rande dieses Riesen-Sturmes sind; der sich aber immer noch verschlechtern kann. Der Wind peitscht weisse Kronen vom Westen her ueber unser Wasser, darueber weissliche Dunstschwaden, ebenso sichtbar, ebenso dramatisch gepeitscht. Wir machen jetzt dicht. Im Patio und am Schwimmbad werden alle "Hurricane shutters" geschlossen. Nicht ohne Zangen und Schraubenzieher, denn alle sind seit Jahren nicht bewegt worden. Wir ziehen die Vorhaenge zu und freuen uns, dass wir zusammen und sicher sind. Chris und seiner Familie koennen wir nicht helfen, sie sind auch sicher, eine FPL crew ist schon auf ihrer Insel. Wir nehmens uns vor, am Dienstag genau aufzuschreiben, was wir naechstes Mal besser machen koennen. Ich, Roland, weiss etwas schon, aber schon seit Jahren: Der Sommer in Miami ist heiss und langweilig, aber, ab Mitte August muss ich hier sein.. Das ging dies Jahr aus verschiedenen Gruenden nicht. Es war aber ein Fehler. Ich wusste das. Nun wird es noch einmal gut gehen. Wenigstens kann ich bei dem zweiten Teil dieser Arie helfen, dem ungeheuren Aufraeumen und saeubern. Ja, die Natur macht diese Stuerme, um alles zu saeubern. Aber, im Urwalds tritt sich's fest. In unserer Zivilisation nicht. Damit werden wir die naechste Woche zu tun haben, so wie Hilary und Chris die ganze vorige Woche. Nur, da hatten sie Angst - dann werden wir "noch einmal davon gekommen" sein.
Vorigen Sonntag rief Hilary Max und mich in Petersdorf an. Morgen Sonntag, wird es hoffentlich zuende sein. 04.09.2004 20:18
Sonntag 7 Uhr 15 es wird Tag. Der Sturm pfeift immer noch ums Haus, manchmal groelt es, wie ein fernes Flugzeug. Die kann es aber gar nicht geben, alle Flugplaetze sind zu. Wir haben Strom und freuen uns darueber und sehen was es im Fernsehen gibt. Aha: Frances steht ueber Okeechobbee, gleich neben Palm Beach und wir werden noch 24 Stunden Strom und Regen haben. Gerade unter der Hurricanstaerke. Inzwischen kommt aber Ivan hoch in der Karibik. Ein weiterer # 3 Sturm, der am naechsten Sonntag hier sein kann. Nicht daran denken. Erstmal Frances hinter uns bringen. Nach 8 Uhr rufe ich Chris an. Immer noch kein Strom. Ob sie zu uns kommen haengt davon ab, ob die hohen beiden Bruecken passierbar sind, die von Key Biscayne zum Festland und dann wieder die von Miami nach Miami Beach. Abwarten, nicht nervoes werden. Es regnet gerade kaum, so radele ich zum Buero und trage erstmal die vielen abgefallen Aeste und Palmwedel in den kleinen Park vor unseren beiden Haeusern. Hurricanes sind gut und gesund fuer die Natur. Sie reissen alles morsche erbarmungslos zu Boden.
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Deshalb trage ich einen "Hard Hat". Hilary hat sich gestern den Kopf verletzt, ohne Helm. Im Buero ist Strom, wieder mache ich die Klimaanlage auf 74 F. Normalerweise ist sie bei 80 uebers Wochenende. Das Telefon klingelt: Guenter Podriech aus Bad Soden, ein Freund von vor 30 Jahren in Rio. Sie erwarten eine Bekannte aus Fort Myers morgen, ob die wohl kommt? Na, ruf Du doch bei der Condor in Deutschland an. Wenn die abfliegen nach Florida, dann muessen sie auch zurueck. So einfach. Nur, hier, in Florida bekommt man heute keine vernuenftige Antwort. Frances bedeckt den ganzen Staat. Frances? - Na ja, so ein Hurricane mal wieder. Guenter sagt zerstreut etwas passendes und wir beide freuen uns, das wir von einander gehoert haben. Ich radele nach hause.
9 Uhr 20 der Strom geht weg. Nun ja, wir wussten, dass das passieren wuerde und sind dankbar fuer die gute Nacht. Haetten wir doch blos gestern die Spuelmaschine angeknipst.
Chris ruft an. Er ist im Buero und nimmt die Stormshutters ab, weil es heute so schoen kuehl ist. Ich ziehe wieder meine nassen Hemd und Hose an und die Handschuhe, die ich fuer alle Faelle von Petersdorf mitgebracht habe. Andrew sitzt versunken in seinen Gameboy im Sessel, Alexa hilft eifrig und guter Dinge mit den langen Blechbohlen. Chris schraubt ab, ich schleppe sie weg. Da kommt Max mit Wendy. Ich kenne sie noch nicht, komplimentiere sie aber, dass sie Max seinen Zopf abgeschnitten hat. Ich hatte vergessen, was fuer einen gutaussehenden Sohn ich habe, als ich ihn vorigen Samstag in Berlin Tegel abholte. "Aging Hippie"! Wendy greift zu, Max verzieht sich in sein Buero um dringendes zu erledigen. Nicht viel kann er machen, bemerkt Chris entaeuscht. Er hat ja den zentralen Server hoch auf einen Schrank gestellt, wegen der moeglichen Ueberschwemmung. Chris und ich hacken noch schnell ein paar niedrige Aeste ab und schleppen sie auch in den kleinen Park. Dann nimmt die Stadtverwaltung sie hoffentlich weg und nicht unser ueberarbeiteter Machetero Milton.
Unsere Handies gehen eigentlich nicht. Das ist aergerlich, denn wozu hat man sie, wenn nicht fuer einen solchen Notfall. Immerhin laedt sich mein neues deutsches artig im Cadillac Zigarettenanzuender auf. Das beruhigt. Unsere normalen Telefone funktionieren, wenn sie die altmodischen Typen sind, die ohne extra Ladegeraet gehen. Brauchen sie aber das, dann sind sie nicht nur stumm, bei Stromausfall, sondern auch tot. Was aber geht, sehr zu meinem Stolz, ist mein neues Handy per Infrarot an meinen Laptop und so ins Internet und zu den Hurricane-Graphiken, die exact und ohne journalistisches Interpretieren, die Lage zeigen.
Salat und aufgewaermter Gulasch mit aufgewaermten Reis und Bohnen, auf Hilary's kleinem japanischen Not-Gaskocher. Der letzte Rest einer Flasche Merlot. Kein Rotwein mehr im Haus. Ich finde ein halbausgetrunkenes Glaeschen Morano Birne, sie eine Wodkaflasche. Tiefer Mittagschlaf, ausser dass einer der Papagaien aufgekratzt plappert. So eine gezwungene Ruhe ist etwas wohltuendes. Nicht einmal meinen Koffer vom Donnerstag habe ich ausgepackt. Geld und Pass und deutsches Handy, alles, liegt zerstreut in meinem Kabueffchen. Ohne Licht mag ich das nicht anfassen. Wir sind auch zu muede. Es ist dann doch aufreibend, sich nicht aufreiben zu lassen.
05.09.2004 16:40 Strom!
Auf der anderen Seite von Hibiscus Drive ist ein Baum auf die Strasse gestuerzt; Chris rief eben an. Ich benutze die Regenpause und radele hin. Kaum sehe ich 2 Wagen von der FPL, verliere ich Interesse an dem totalen Block der Strasse. Wie ein Urwald. Da war nie eine Strasse. Gruene Blaetter fuellen alles. Die Maenner mit den Hard Hats sagen, sie haetten eben angeschaltet. Ich flitze vergnuegt und nass (wieder ein T-Shirt) nach hause. Hilary stellt Spuelmaschine und Waschmaschine an, ich mache alle Fenster zu. Erfreut schnurrt die Klimaanlage. Es ist nicht, dass wir sie braeuchten. Es sind angenehme 22 C. Aber, es ist verdammt feucht und der starke Sturm erlaubt offene Fensterschlitze nur an den geschuetzten Seiten.
Am Abendhimmel fliegen schon Fetzen von sonnenbeschienenen Wolken; morgen, am Labor Day, werden wir vielleicht schon Sonne und blauen Himmel sehen.