Nachrichtenblatt Dezember 2004

Liebe Verwandte!

Vom 17. bis 19. September 2004 trafen sich 101 Familienmitglieder an zweieinhalb Tagen in der Andreas-Hermes-Akademie in Bonn-Röttgen. Über diesen Familientag wollen wir kurz berichten. Die Teilnehmer sollen an das Erlebte erinnert werden - allen Anderen wollen wir einen Eindruck des Familientreffens vermitteln.

Familientag 2004

Wunderschönes Spätsommerwetter hat uns in diesen Tagen begleitet. Bonn konnte sich bei dem Rundgang durch das ehemalige Regierungsviertel und bei der Führung durch das Zentrum in strahlendem Sonnenlicht zeigen! Auf der Terrasse vor der Akademie trafen sich immer wieder fröhliche Runden. Vierzig Bilder des Familientages sind in unserer Homepage zu sehen. Das Gruppenfoto in der Größe 13 x 18 cm oder 20 x 30 cm kann beim Familienverband bestellt werden.

Vortrag

Das vom Vorstand und Familienrat - bewusst als Frage - vorgegebene Thema des Vortrages lautete "Neue Verantwortung in der Arbeitswelt?" Der Redner lic. rer. pol. Claude Schmutz aus CH-Rheinfelden war gebeten worden, dieses Thema aus der Sicht des Christen zu behandeln. Auf diese Frage sagte uns Claude Schmutz zum Abschluss seines Vortrages: "Ich hoffe, ich konnte Ihnen zeigen, dass wir nicht eine neue Verantwortung brauchen, sondern dass wir wieder zu Menschen mit und in Verantwortung werden müssen. Es geht nicht um den Begriff der Verantwortung, sondern um die Ausübung der Verantwortung, also um das Tun. Aber nicht aus uns heraus, sondern in der Abhängigkeit und der Führung von Gott.

Geht mich das etwas an? Geht Sie das etwas an? Ist das nicht das Problem der hohen Verantwortlichen in den verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft? Ja, es ist deren Problem - auch deren Problem. Aber es ist auch mein und Ihr Problem, unabhängig von der Position und Funktion. Es sind nicht Systeme, die die Gesellschaft und Arbeitswelt prägen, sondern wir Menschen: In unserer Familie, im Arbeitsteam, in der Firmenleitung, im Freundeskreis. Unterschätzen Sie nicht Ihre Bedeutung, was Sie sagen, wie Sie handeln, wie Sie mit Ihren Mitmenschen umgehen. Sie werden beobachtet, und andere Menschen leiten ihr Verhalten von Ihrem Verhalten ab. Welche Art von Vorbild wollen wir sein?

Wollen wir uns immer nur als Opfer sehen und über die Umstände klagen und dabei krank werden, oder wollen wir Verantwortungsträger und Verantwortungstäter sein? Und damit unseren Einfluss, den wir haben, in Verantwortung, mit Hoffnung und Zuversicht wahrnehmen und dort wo wir sind, mit unseren Möglichkeiten, zu einer besseren Welt beitragen? Ich entscheide, Sie entscheiden, welche Rolle wir spielen - das nimmt uns niemand ab."

Das Manuskript des Vortrages versenden wir gerne als Fotokopie an alle Interessenten. Etliche Exemplare haben wir bereits weitergegeben. Außerdem ist der Text in unserer Homepage: www.langenscherfamilienverband.de unter "Familientag 2004" nachzulesen.

Claude Schmutz hat die Zuhörer zu einer Verantwortung - geprägt durch christliche Werte - aufgefordert. Er nannte uns dazu Beispiele und eigene Lebenserfahrungen, die er eindrucksvoll schilderte.

Verständlicherweise entstand im Anschluss an diesen Vortrag keine kontroverse Diskussion. Folglich ergab sich auch keine Vorgabe eines Themas für den nächsten Familientag.

Vorstand und Familienrat werden bei der Wahl des Themas bemüht sein, Anregungen aus den beantworteten Fragelisten aufzugreifen.

Rundgänge und die Führung im Museum

Die Rundgänge in mehreren Gruppen durch das ehemalige Regierungsviertel und die Innenstadt von Bonn wurden, neben dem schönen Wetter, von der sehr guten Kenntnis der Gästeführer (-innen) über Geschichte und Gegenwart zu einem Erlebnis. Immer wieder wurden die Führungen durch vergnügliche Anekdoten gewürzt.

Bei dem Besuch im "Haus der Geschichte" waren diejenigen Gruppen besonders privilegiert, in denen die verschiedensten Erlebnisse aus dem Osten und Westen unseres Landes zwischen den Teilnehmern ausgetauscht werden konnten. So wurden alle Besichtigungen in der Stadt und dem Museum zu einem eindrucksvollen gemeinsamen Erlebnis, auch wenn man zunächst meinte, "nichts Neues" zu lernen.

Abende im Schlosskeller

An den zwei Abenden im Schlosskeller der Akademie gab es fröhliche Gespräche mit bekannten und sogenannten "neuen Verwandten". Es wurden Quizfragen gelöst, der Schatz gesucht und an die Gewinner kleine Preise verteilt. Gert Lueken (III a7-3-1) und Karsten Gundermann (II a2-3-1-1) erfreuten uns mit Musik und "unsere Sachsengruppe" mit fröhlichem Singen alter Studenten- und Volkslieder.

Die Akademie ist mit ihren Gästezimmern, Aufenthalts- und Tagungsräumen und auch mit ihrem guten Essen auf sehr hohem Niveau. Der Vorstand dankte hierfür dem Hause und insbesondere auch seinen Mitarbeitern in einem entsprechenden Schreiben.

Kinderprogramm

Unsere kleineren Kinder - im Kinderwagen bis zum Grundschulalter - wurden am Samstagvormittag von zwei Kinderpädagogen betreut. Bei dem schönen Wetter waren sie im nahen Wald und sammelten besondere Blätter. Anschließend malten die Kinder Bäume in Anlehnung an den Stammbaum der Familie.

Andacht am Sonntag, dem 19. September

Gottesdienst und Predigt lagen in Händen von Pfarrer Dr. Bernhard Schmidt (I f1-1-2-1) von der ev. Kirchengemeinde Groß Glienicke. Die Predigt über den Text 1.Petrus 5 Vers 7

"Alle eure Sorge werfet auf Ihn, denn er sorgt für euch" ist hier auf der Homepage zu finden. Ein Chor unter der Leitung von Gert Lueken (III a7-2-3) erfreute uns wieder mit vertrauten Chorälen.

Die Kollekte wurde für die Erneuerung des Dachstuhls an der alten Dorfkirche von Groß Glienicke (s. dazu den Link in unserer Homepage) bestimmt. Wir sammelten 538,- €. Diese Summe erneuert hoffentlich einen Sparren am Dach. Allen unseren Spendern danken wir hiermit auch im Namen der ev. Gemeinde Groß Glienicke. Über weitere Spendenbeiträge freut sich die Gemeinde (sicher gibt es dann auch Spendenbescheinigungen).

Befragung der Teilnehmer dieses Familientages sowie früherer Familientage

Wir danken allen Familienmitgliedern, die unsere Fragen zu den Familientagen beantwortet haben bzw. uns Anregungen zur Durchführung und Gestaltung des Familientages 2006 gaben. Insgesamt sind 66 Antworten eingegangen.

In der Vorstandsitzung am 27. November 2004 wurde das Ergebnis unserer Befragung besprochen und die zwei kostenlosen Teilnahmen am Familientag 2006 ausgelost. Die Ziehung der beiden Loskärtchen wurde dokumentiert; ein Foto kann hier angesehen werden.

Die Gewinner sind:
Helga Glasmacher ( VIII p1-3)
Kerstin oder Maximilian March (VIII l4-1-3) ( vielleicht zu je ½ ? )

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns über die beiden ersten Teilnehmer unseres Familientages 2006!

Verschiedenen Vorschlägen folgend hat der Vorstand in seiner Herbstsitzung beschlossen, für 2006 eine geeignete Tagungsstätte in Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt zu suchen. Der Termin wird im Herbst liegen (ohne Rücksicht auf den Termin der Bundestagswahl), da 42 Antworten den Monat September und 15 Antworten den Monat Oktober benannt haben (mehrere Antworten waren möglich).

54 Antworten signalisieren eine Teilnahme am Familientag 2006.

28 Teilnehmer freuten sich diesmal auf das Treffen mit "neuen Verwandten" und 18 Teilnehmer auf ein Treffen mit Geschwistern, Basen und Vettern.

24 Teilnehmer machte das Programm neugierig.

Als Schwerpunkte für das Programm werden bei 45 Antworten Besichtigungen genannt, gefolgt mit 38 Antworten für Vortrag, 20 Antworten für Ausflüge und 19 Antworten für Freizeit. Mehrere Anregungen betreffen ein gesondertes Jugendprogramm.

Die Vorschläge auf den Fragebögen zum nächsten Familientag und die Antworten bei dem Ideenwettbewerb vom Freitag, dem 17. September 2004 - gelbe Kärtchen - sind zum Teil identisch. Die genauere Auswertung ist in Arbeit; sie soll den Vorstands- und Familienratsmitgliedern auf der Frühjahrssitzung 2005 vorgestellt werden. Danach werden weitere Maßnahmen zu beschließen sein, über die im Nachrichtenblatt im Juni 2005 berichtet werden wird.

Genealogiekartei und neue Stammtafel

Auf die einzelnen Anfragen der Familienratsmitglieder der verschiedenen Stämme gingen schon viele ergänzte und neue Daten für die Genealogiekartei ein. Wir danken an dieser Stelle allen Verwandten, die uns in unserer Arbeit unterstützt haben und noch weiterhin helfen wollen. Zu den fehlenden Meldungen werden wir noch einmal unsere Anfragen verschicken und hoffen auf weitere Mithilfe. Als Termin für die Auslieferung der neuen Stammtafel haben wir uns das Jubiläumsjahr 2005 - 70 Jahre Langenscher Familienverband - vorgenommen.


Kurzmeldungen - Kurzmeldungen - Kurzmeldungen - Kurzmeldungen

Sonderaktion "Mitglied werden" verlängert bis zum 31. Dezember 2004

Jede Neuanmeldung zur Mitgliedschaft im Familienverband wird mit einem Lichtschein zu Gunsten der Beleuchtung des Schwebebahngerüstes in Wuppertal belohnt. Es gibt eine Verlosung mit attraktiven Preisen, z. B. als 1. Preis einen Mercedes-Benz der A-Klasse.

Die Langen Foundation

Im September 2004 eröffnete das Museum "Langen Foundation" in Neuss-Hombroich auf der Raketenstation, einer ehemaligen Nato-Basis, inmitten der idyllischen Landschaft des Kulturraumes Hombroich. In dem Museum werden Werke aus der "Japan-Sammlung" von Viktor und Marianne Langen (VIII l3) gezeigt. Die Sammlung ist in Umfang und Qualität einzigartig in Europa und repräsentativ für die japanische Kunst des 12. bis 20. Jahrhunderts. Das Kunst- und Ausstellungshaus wurde nach den Plänen des japanischen Architekten Tadao Ando errichtet.

Ausstellung "Süße Last von Macheten (Messer zum Ernten von Zuckerrohr), Zuckerformen und Gummibärchen"

Das Rheinische Industriemuseum in Solingen, Merscheider Straße 289 - 297 zeigt in einer Ausstellung "Süße Last" bis zum 28. August 2005 die Geschichte des Zuckers vom Anbau ( Zuckerrohr und Zuckerrübe ) über die Zuckerproduktion bis zu den Endprodukten. Zu dieser Ausstellung hat der Landschaftsverband Rheinland ein Begleitbuch ( Band 4 ) herausgegeben. Unsere Vorfahren Johann Jacob Langen d. J. und Eugen Langen werden hier erwähnt. Das Begleitbuch ist im Klartext Verlag, Essen, unter der Nummer ISBN 3-89861-327-5 erschienen.

Gräbernachweis von Gefallenen der beiden Weltkriege

Der Gräbernachweis des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. hilft bei der Gräbersuche von Gefallenen der beiden Weltkriege. Der Volksbund ist anzufragen über http: www.volksbund.de/graebersuche oder über die Bundesgeschäftsstelle, Werner-Hilpert- Straße 2, 34112 Kassel

Die Seidenfabrikantenfamilie Colsman

Gerade erschienen ist das Buch: "Der Geist des Unternehmertums - eine Bildungs- und Sozialgeschichte. Die Seidenfabrikantenfamilie Colsman ( 1649-1840 )".

In diesem Buch wird der Aufstieg der Familie seit ihrer Tätigkeit als Kaufleute im 17. Jahrhundert dargestellt und die Geschichte der drei ersten Fabrikantengenerationen bis 1840 nachgezeichnet. Das Buch ist erschienen im Böhlau Verlag unter der Nummer ISBN 3-412-11004-3.

Nachrichtenblatt per E-Mail

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Allen Verwandten wünschen Vorstand und Familienrat freudevolle und besinnliche Weihnachtstage und ein gesegnetes Jahr 2005!

Eure
Hermann Langen            Benita Langen

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