Nachrichtenblatt Dezember 2007
Liebe Verwandte !
Wir hoffen, dass sich sehr viele Teilnehmer noch gerne an den Familientag im Oktober 2006 in Meißen und Dresden erinnern! Diese alle zwei Jahre wiederkehrenden Familientage sind Höhepunkte im Leben unseres Verbandes. Wir treffen nahe und ferne Verwandte und lernen manche - uns bisher unbekannte - Verwandte neu kennen. Gemütliche Abende, dazu gemeinsame Fahrten und Besichtigungen bieten viel Gelegenheit zum Erinnern sowie zum gegenseitigen Kennenlernen. Besondere Programmpunkte für Kinder und Jugendliche werden immer geplant und dann meist gerne angenommen. Wir haben inzwischen viele „Stammteilnehmer“. Auch die neuen Teilnehmer sind begeistert von der Vielseitigkeit unserer Tagungsprogramme und planen ihr Wiederkommen. Stets führt uns ein aktuelles Thema durch unsere Tagung. Das jeweilige Thema wird gemeinsam von den Familienrats- und Vorstandsmitgliedern in ihrer Jahressitzung erarbeitet und beschlossen.
Wir haben bereits im Nachrichtenblatt vom Juli diesen Jahres wie folgt berichtet:
Unser nächster Familientag wird stattfinden
vom 19. bis 21. September 2008
in der Heimvolkshochschule - Kleve, Wasserburg Rindern
unter dem Thema
„Familienzusammenhalt in Zeiten der Globalisierung“
Nun könnte jemand fragen: Warum gerade dieses Thema? Den Zusammenhalt in unserer Familie pflegen wir sowieso. Oder? Die Globalisierung betrifft zwar die verschiedenen Wirtschaftszweige. Doch damit sollen und müssen die Manager in der Wirtschaft und vielleicht auch die Politiker fertig werden. Wenn mit diesen zwei Sätzen alles geklärt wäre, dann hätten wir das falsche Thema für den Familientag 2008 gewählt. Oder ist es doch ein Thema für uns?
Einerseits bewirken die Globalisierung wie auch die elektronischen Medien einen ständigen Zeitdruck. Wir müssen unseren Lebensrhythmus noch mehr beschleunigen, noch effizienter arbeiten. Das Kapital vieler Firmen muss sich möglichst schnell vermehren. Renditen wie im 19. Jahrhundert und auch noch weit im vergangenen Jahrhundert zählen heute nicht mehr. Ein Vorstandsmitglied gilt etwas, wenn es mehrere Millionen Euro im Jahr an Bezügen hat, auch wenn sein Lebensstandard sich bei weniger Millionen nicht verringern würde. Manche Sportler und wer weiß wer noch alles nehmen Dopingmittel zur Erzielung von Höchstleistungen. Und wie ist es oft bei uns? Ist eine Aufgabe fast abgeschlossen, so drängt schon ein neuer Termin. Ist das E-Mail-Postfach gerade geleert, so gibt es schon neue Mitteilungen.
Andererseits liegt es im Trend, Auszeiten in unsere Tages- , Wochen- und Jahresabläufe einzufügen. In welche Gegenden unserer Erde und an welche Strände gelangen wir dazu in möglichst wenigen Stunden? So bewegen wir uns immer zwischen zwei Polen. Dabei stellt sich die Frage, ob dieses Hin- und Herpendeln zwischen diesen Polen für uns und unsere Familie gesund ist und den gewünschten Ausgleich schafft? Gibt es einen Mittelweg, damit wir uns in innerer Ruhe in der globalen Arbeitswelt und in den erforderlichen Erholungszeiten mit unserer Familie bewegen können? - Entschleunigung ist angesagt!
Durch die Mithilfe von Wilfried Röth (III g 4-3-2) konnte der Vorstand für einen Vortrag zu unserem Thema den Bürgermeister a.D. von Bremen, Herrn Dr. Henning Scherf, gewinnen. Wir sind sicher, dass Dr. Scherf uns über seine Lebenserfahrungen zu diesem Thema viel zu sagen hat. Den Vortrag werden wir am Samstag, dem 20. September 2008 (vormittags), hören. Im Anschluss an den Vortrag wird Gelegenheit sein, Fragen und kurze Beiträge zum Thema aus dem Plenum zu behandeln.
Bitte berücksichtigt schon jetzt den genannten Termin für unseren Familientag 2008 bei Eurer Jahresplanung! Wir werden ein interessantes Rahmenprogramm für Alt und Jung zusammenstellen. Das Programm und die offizielle Einladung zum Familientag wird mit dem Nachrichtenblatt im Mai 2008 mitgeteilt werden. Der Einladung werden dann auch die Anmeldeformulare beiliegen.
Kurzmeldungen - Kurzmeldungen
Kostenfreie Teilnahme am Familientag
Der Aufruf im Nachrichtenblatt vom Juli 2007 wird hiermit wiederholt.
Für den Familientag 2008 losen wir wieder zwei Preise aus. Es ist jeweils eine kostenfreie Teilnahme in Höhe von etwa 150,-€ pro Person.
Preis 1 wird ausgelobt für einen sinnvollen Programmbeitrag von etwa einer halben Stunde einschließlich einem Vorschlag zu dessen Ausführung.
Preis 2 geht an die Person mit der weitesten Anreise.
Neues Museum der Deutz AG
Die Deutz AG präsentiert ihre Motorensammlung seit dem 27. August 2007 in einem Neubau in Köln-Porz an der Ottostraße.
Der Kölner Stadtanzeiger berichtete darüber in seiner Ausgabe 199 vom 28. August 2007 wie folgt: „Mit einem Knall eröffnete NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart das Deutz-Technikum in der Ottostraße. Er hatte den Motor Nr.1 der Deutz AG, eine 140 Jahre alte Gaskraftmaschine, in Gang gesetzt, und der Veteran beantwortete das Drehen seines Schwungrads mit einer Explosion, die Pinkwart einen Schritt zurückschrecken ließ. Die neue Heimat einer der weltweit bedeutendsten Motorensammlungen, die die wichtigsten Stationen der Motorisierung der Welt zeigt, beherbergt auch die „Atmosphärische Gaskraftmaschine“. Es ist der erste Motor, der die Fabrik der Firmengründer Nicolaus August Otto und Eugen Langen in der Kölner Altstadt 1876 verließ. Pinkwart sieht das Technikum dennoch nicht als Museum, sondern als „Verortung des nordrhein-westfälischen Erfindergeistes“.
Besichtigungstermine des Technikums können bei der Deutz AG unter Tel. 0221 8820 vereinbart werden.
Farbige Gestaltung der Wuppertaler Schwebebahn
Die Bürgergruppe „WIR TUN WAS“ in Wuppertal-Vohwinkel engagiert sich für eine lebenswerte Gestaltung ihres Stadtteils. Hierzu zählt auch die Idee, die einzigartige Wirkung des Schwebebahngerüstes durch eine farbige Gestaltung, gegebenenfalls durch eine spezielle Beleuchtung, besonders hervorzuheben. Für die Verwirklichung dieser Idee konnten zwei namhafte Gestalter begeistert werden: Zum einen ist dies der im In- und Ausland bekannte Farbgestalter Friedrich von Garnier, der bereits unzählige Bauwerke farbig gestaltet hat, und zum anderen der Wuppertaler Lichtgestalter Johannes Dinnebier. Die Entwürfe der beiden Herren wurden am 7. November 2007 in einem kleinen Kreis vorgestellt. Neben Mitgliedern der Bürgergruppe, den Herren von Garnier und Dinnebier sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal sowie einem Vorstandsmitglied der Stadtwerke Wuppertal konnten zwei Mitglieder aus der Leitung unseres Familienverbandes an der Veranstaltung teilnehmen. Den Vertretern des Familienverbandes wurde eine Mappe mit den farbkünstlerischen Entwürfen des Herrn von Garnier überreicht.
Der Landschaftsverband Rheinland ehrt Karl-Ernst Roßberg (VIII o1-3) mit dem Rheinlandtaler
Am 7. November 2007 wurde Herr Karl-Ernst Roßberg für sein ehrenamtliches Engagement beim Förderverein des Industriemuseums - Textilfabrik Cromford - in Ratingen durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Landschaftsverbandes in einer Laudatio geehrt und mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet. Die Feierstunde fand an der Wirkungsstätte von Karl-Ernst Roßberg im Museum beim Förderverein statt. Dieser Förderverein wurde von dem Geehrten mitgegründet und zehn Jahre geleitet. Die Baumwollspinnerei wurde 1783/84 als erste Fabrik auf dem europäischen Festland gegründet. Ihre mechanischen Spinnmaschinen, „Waterframes“ genannt, waren Nachbauten englischer Maschinen. Im Museum steht eine originalgetreu nachgebaute und funktionstüchtige Maschine. Das prächtige Herrenhaus des Firmengründers Johann Gottfried Brügelmann ist Teil des Museums.
Wir gratulieren Herrn Karl-Ernst Roßberg sehr herzlich zu dieser Ehrung mit der Verleihung des „Rheinlandtaler“.
Mitgliedsbeiträge
Zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge sind Überweisungsträger beigelegt. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 16,- € für Erwachsene und 3,- € für Schüler und Studenten.
Vorstand und Familienrat wünschen allen Verwandten
Fröhliche Weihnachten und ein Gesegnetes Jahr 2008!
Eure
Hermann Langen Benita Langen
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